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Hans-Thoma-Schule Oberursel

Überregionales Beratungs- und Förderzentrum (üBFZ)

Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung

Die Hans-Thoma-Schule (HTS) ist als überregionales Beratungs- und Förderzentrum für den Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung (üBFZ k./m.E.) für den Hochtaunus- und den Wetteraukreis zuständig.

Das Beratungs- und Förderzentrum körperliche und motorische Entwicklung unterstützt die allgemeinen Schulen im Hochtaunus- und dem Wetteraukreis bei der Umsetzung der Zielsetzung möglichst vielen Schülerinnen und Schülern mit dem entsprechenden Förder- bzw. Beratungsbedarf ein Verbleiben in der Regelschule zu ermöglichen.

Die Beratungs- und Fördertätigkeit ist darauf ausgerichtet alle mit den Beeinträchtigungen einhergehenden Auswirkungen auf das Lernverhalten und/ oder die Lebensgestaltung zu erfassen und Hilfestellungen anzubieten.

Das übergeordnete Ziel besteht darin, den betroffenen Kindern und Jugendlichen, deren Eltern, Lehrkräften und weiteren Bezugspersonen Hilfe zur Selbsthilfe zur Verfügung zu stellen und eine möglichst umfassende Teilhabe am schulischen und außerschulischen Leben zu ermöglichen.

Die Arbeit unseres Beratungs- und Förderzentrums körperliche und motorische Entwicklung umfasst folgende Schwerpunkte:

  • Beratung und Information über die vorliegende körperliche Beeinträchtigung und über mögliche Auswirkungen auf das Lern- und Leistungsverhalten
  • Beratung zur Förderung der motorischen Fähigkeiten und aller damit einhergehenden Beeinträchtigungen im sensorischen, kognitiven, psychischen, emotionalen, sprachlichen und sozialen Bereich
  • Beratung zu Fragen der Beschulung und Schullaufbahn
  • Beratung zu Problemsituationen (z. B. Nachteilsausgleich unter Gesichtspunkten des Bereiches körperliche und motorische Entwicklung)
  • Beratung zu unterrichtsrelevanten Hilfen (z. B. Gestaltung von Arbeitsblättern, Auswahl geeigneter Medien usw.)
  • Beratung zur Arbeitsplatzgestaltung und Barrierefreiheit
  • Beratung der Lehrkräfte bei der Erstellung von Förderplänen und der Umsetzung der Fördermaßnahmen
  • Teilnahme an Gesprächen mit dem Schulträger (z. B. bei notwendigen baulichen Veränderungen und bei der Anschaffung von Hilfsmitteln)
  • Erstellung förderdiagnostischer Stellungnahmen
  • Mitwirkung in Förderausschüssen
  • Beratung zur Förderung der Selbstständigkeit in allen Bereichen der Alltagsbewältigung und bei pflegerisch-medizinischen Fragen
  • Initiieren und Begleiten einer der körperlichen Beeinträchtigung entsprechenden Hilfsmittelversorgung
  • Beratung zum Einsatz von Eingliederungshilfen nach SGB XII
  • Aufzeigen von Möglichkeiten außerschulischer Hilfen und Herstellen von Kontakten
  • Kooperation mit Fachdiensten

Das Beratungsangebot erfolgt auf Anfrage und Antrag der ratsuchenden Schule in Absprache mit dem zuständigen regionalen BFZ und im Einvernehmen mit den Eltern.

Bitte nutzen Sie dafür unsere Unterstützungsanfrage k.m.E., die Entbindung von der Schweigepflicht, sowie die Einverständniserklärung, die Sie sich auf dieser Seite herunterladen können.

Selbstverständlich haben auch Eltern oder Erziehungsberechtigte und die Regelschulen die Möglichkeit, das überregionale Beratungs- und Förderzentrum der HTS direkt zu kontaktieren.

Danach erfolgt ein Erstkontakt durch eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter unseres BFZ und die Auftragsklärung. Im Rahmen des Erstkontakts können Unterrichtshospitation und Unterrichtsbeobachtung im Vordergrund stehen. Neben der Förderdiagnostik erfolgen je nach Bedarf Elterngespräche, Förderausschüsse, Kontakte mit außerschulischen Stellen, zusätzliche Testverfahren, Vorbereitung und Durchführung eines Runden Tisches und gegebenenfalls die Feststellung des Anspruchs auf sonderpädagogische Förderung.

Formulare

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